Weinlese im Heim
Sie lesen den Wein und singen dabei, hast’ schöneres Du schon geseh’n…?
„Sie lesen den Wein und singen dabei, hast’ schöneres Du schon geseh’n….” – mit diesen Zeilen beginnt das Gedicht von Gyula Takáts, mit dem die Schüler und Jugendlichen des Heims „Immánuel” von den Organisatoren der Weinlese eingeladen wurden. Das Fest fand am 14. Oktober 2011 im Hof des Heimes statt.

Der Hof wurde aus diesem Anlass in einen Weinberg vewandelt. Die Geländer und Zäune waren über und über mit den schönsten Reben behängt und luden die Kinder und Jugendliche zum ernten ein.
So blieben die kleinen Körbchen nicht leer und bald hatte auch die Weinpresse genug zu tun. Von Beginn an zogen auch das Singen sowie gute Laune ein, die von der „Narrenhochzeit” noch gesteigert wurde. Die Gelegenheitspaare fanden sich in den Reihen der Heimbewohner, welche vom Pfarrer der Einrichtung „verheiratet” wurden.
Wenn jemand die Möglichkeit hatte dieses Ereignis zu beobachten, musste er sich wirklich fühlen wie im Gedicht beschrieben:
„Sie lesen den Wein und singen dabei, hast’ schöneres Du schon geseh’n….? Sicher nicht, sag ich! ”
Die Presse ruht.
Der Duft des Traubenmosts betört.
Die Stille musiziert,
ich lausche ihr.
Trauben und
Betrunk’ne Wespen
wälzen sich
im Hof herum.
(Imre Csanádi: Nach der Lese)
Napi ige
Az Úr előre látja, hogy a nép engedetlenkedni fog. Nem akadályozza meg, bár megtehetné. Engedi, hogy az ő népe maga döntse el, mit tegyen. Ez azonban nem változtat Isten hűségén. A szent sátorban elhelyezett törvénykönyv arról beszél, hogy az emberek megváltozhatnak, de Isten beszéde megmarad. Ha egy időre el is tévelyednek, vissza lehet térni arra az útra, amit Isten kijelölt. A változhatatlan ige Isten hűségének a jele, biztos pont a mindig változó világban.
5Móz 31,14–30
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